Entspannen - ja bitte! - Aber wie?

 

Hier möchte ich Ihnen einen kleinen Überblick über die gängigen Entspannungsmethoden geben. In meinen „Mein Weg zu mir“- Kursen, können Sie die verschiedenen Techniken in kleinen Einheiten kennen lernen und für sich selbst entscheiden, was Ihnen gut tut und wie Sie am besten abschalten können.

Wenn sich eine kleine interessierte Gruppe bildet, kann die jeweilige Technik gerne auch längerfristig angeboten werden.

 

Übersicht über die Techniken

 

  • Das Autogene Training (AT) n. Schultz

 

Das Autogene Training ist eine Art Selbsthypnose, bei der sich der Übende im Sitzen oder Liegen durch Autosuggestion entweder selbst oder durch auditive Anleitung in den entspannten Zustand bringt. Das Autogene Training ist eine der beliebtesten Entspannungsmethoden.

 

  • Die Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson (PMR)

 

Die PMR ist eine sehr leicht zu erlernende, eigenständige Methode der Tiefenmuskelentspannung. Sie beruht auf der Basis von willentlicher, abwechselnder An- und Entspannung unter einer zeitlichen Vorgabe von wenigen Sekunden, wobei die Aufmerksamkeit des Teilnehmer ganz auf diese spürbaren Veränderungen des Muskeltonus gelenkt wird.

 

  • Atementspannung

 

Eine langsame, tiefe und gezielte bzw. bewusste Atmung führt im Körper zu einem entspannten Gefühl, bei dem der Parasympathikus die Regie übernimmt. So wie wir bei Stress und Hektik automatisch flacher und mit weniger Sauerstoffausbeutung atmen, können wir durch gezielte, genaue Atmung den Umkehreffekt, nämlich Entspannung und Regeneration hervorrufen.

 

  • Phantasiereisen

 

Phantasiereisen könnte man als gelenkte Tagträume bezeichnen, bei denen eine Geschichte vorgelesen bzw. von einer CD vorgespielt wird, während man in entspannter Lage zuhört und Bilder und Gefühle entstehen lässt. Durch den tiefen Entspannungszustand bekommt man Zugang zu seinem Unterbewusstsein. Es werden vor allem die Bereiche des Gehirns aktiviert, die für Kreativität und bildhaftes Denken zuständig sind.

 

 

  • Meditation

 

Es gibt nach ihrer religiösen Herkunft ganz vielfältige Meditationstechniken, die an unsere westlichen Bedürfnisse angepasst wurden und bei denen ein Bewusstseinszustand erreicht werden soll, der einerseits hellwaches Gewahrsein und tiefste Entspannung zugleich verbindet.

Man kann die Meditationstechniken  in zwei Gruppen (bezieht sich auf die äußere Form) einteilen:

  • In die passive (kontemplative) Meditation, die im stillen Sitzen praktiziert wird (man denke an Buddhafiguren)
  • Die aktive Meditation, bei der körperliche Bewegung, achtsames Handeln oder lautes Rezitieren zur Meditationspraxis gehören.

 

  • Qi Gong

 

Qi Gong ist eine chinesische Meditations- und Konzentrationsübung. Hierzu gehören Atem-, Bewegungs- und Konzentrationsübungen und auch Meditationsübungen. Diese sollen die Harmonisierung und Regulierung des Qi-Flusses im Körper günstig beeinflussen. Blockaden werden aufgelöst, um das Qi wieder ungehindert fließen zu lassen.

 

Diese Liste ließe sich natürlich noch vervollständigen. Ich möchte hier aber vor allem die Praktiken aufführen, bei denen ich Ihnen behilflich sein kann.

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